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Rettungshundearbeit - Kurzinfo PDF Drucken E-Mail
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Rettungshundeausbildung ist nicht eine außergewöhnliche Art des Hundesports, die ausschließlich aus Vergnügen besteht. Natürlich macht Rettungshundearbeit Spaß, außergewöhnlich viel Spaß, aber das letztendliche Ziel ist eben die Rettung von Menschen, die vermisst werden oder durch z.B. Gasexplosion oder Erdbeben verschüttet wurden.

Am Ende der Ausbildung steht eine große Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen:

  • Vermisste Personen, die von Ihrem ausgebildeten Hund gefunden werden sollen.
  • Besorgte Angehörige, die von Ihnen Hilfe erwarten.
  • Verletzte, die von Ihnen versorgt werden müssen.

 

Folgende Kenntnisse werden Sie während der Ausbildung erwerben:

 

  • Grundausbildungslehrgang der Feuerwehr
  • Erste Hilfe am Menschen (evtl. Sanitätslehrgang A)
  • Erste Hilfe am Hund
  • Kynologie, artgerechte Erziehung und Ausbildung des Hundes
  • Orientierung mit Karte und Kompass sowie GPS-Gerät
  • Korrekte Abwicklung des Funkverkehrs im Einsatz / Umgang mit einem Funkgerät
  • Einsatz- und Suchtaktik
  • Verhalten im Einsatz
  • Bewerten von Trümmerlagen, insbesondere das Erkennen von Gefahrenquellen
  • ...

 

Sie selbst sollten eine gute Kondition haben oder bereit sein, eine solche zu erwerben. Überlegen Sie sich, ob Sie damit leben möchten, jederzeit einsatzbereit zu sein, bei Tag, bei Nacht, während der Arbeitszeit (Absprache mit dem Arbeitgeber erforderlich), bei Freizeitaktivitäten oder familiären Verpflichtungen. Wird Ihre Familie damit einverstanden sein, öfter auf Ihre Anwesenheit zu verzichten? Natürlich kann Ihr Partner / Ihre Partnerin auch ohne Hund die schönen Seiten der Rettungshundearbeit kennenlernen und Sie vielleicht später einmal als Einsatzhelfer/-in im Einsatz mit Ihrem Hund unterstützen.
Der alltäglichen Umgang mit Ihrem Hund sollte von Ihnen entsprechend der Ausbildung gestaltet werden. Es reicht nicht aus, an allen Übungsstunden teilzunehmen.

Zweimal pro Woche findet der Übungsbetrieb ganzjährig bei jeder Witterung statt. Mittwochs werden Sie von 18.30 bis 22.30 Uhr und Sonntags für ebenfalls ca. vier Stunden in verschiedenen Übungsgeländen (Fläche / Trümmer) trainieren. Zudem werden insbesondere von Frühjahr bis Herbst Übungswochenenden in entfernteren Gebieten angeboten.

Zur Ausbildung Ihres Hundes brauchen Sie die Hilfe der anderen Mitglieder unserer Staffel ebenso wie diese Ihre Hilfe benötigen. Dies bedeutet, sich jederzeit bei jedem Wetter und überall als "vermisste Person" zur Verfügung zu stellen. Dabei machen Sie Bekanntschaft mit Schmutz, harten Steinen, sumpfigem Waldboden, Nagern, Kröten und Spinnen.

Die Kosten der Ausbildung im Sinne des "lebenslangen Lernens" werden von den Hundebesitzern selbst getragen, das heißt z.B. für Benzin, Autoverschleiß, Regenkleidung, ein zusätzlicher Rucksack für eigene und Hundeutensilien für die Übungsstunden, Fixierkette, Wassernapf, Spielzeug, Leckerchen, Hundepfeife und das ein oder andere, das für die eigene Person erforderlich ist. Sie sehen, es kostet viel Zeit und Geld, wie allerdings jedes andere ernsthaft betriebene Hobby auch.

Ebenso sollten Sie bedenken, dass die Rettungshundearbeit nicht ohne Gefahren für Sie und Ihren Hund ist. Insbesondere in den Trümmern besteht ein gewisses Verletzungsrisiko, z.B. durch herumliegende Glasscherben. Niemand geht freiwillig ein Risiko ein. Trotzdem sind nicht alle Ausbildungs- und Einsatzsituationen bis ins Letzte voraussehbar!

Wenn Sie nun der Meinung sind, dass Ihnen und Ihrem Hund diese Arbeit Spaß bereiten könnte und Sie die damit verbundene Verantwortung gerne tragen möchten, dann nutzen Sie ein Schnuppertraining um sich und Ihren Hund in der Rettungshundearbeit auszuprobieren und evtl. zum Einstieg in die Probezeit.

Eignung von Hund und Hundeführer

Bevor man mit der Rettungshundearbeit beginnt, sollte man sich selbstkritisch fragen ob der Hund und man selbst für diese Ausbildung geeignet ist. Vorab sei dazu gesagt: nicht jede(r) Hund/Hunderasse und auch nicht jeder Hundebesitzer ist für die Arbeit in einer Rettungshundestaffel geeignet. Es ist auch nicht sinnvoll, sich eine der besonders geeigneten Rassen anzuschaffen, wenn Sie sich mit dieser nicht identifizieren können. Stellt sich heraus, dass Sie oder Ihr Hund für die Rettungshundearbeit nicht geeignet sind, oder verletzt sich der Hund durch einen Unfall und ist nicht mehr für die Arbeit tauglich, hätten Sie unter Umständen einen Hund zu Hause, der Ihnen gar nicht so recht gefällt!
Unabhängig davon, ob Ihr Hund ein Rettungshund wird oder nicht, ist er natürlich weiterhin ein wertvolles Familienmitglied.

Was wir für wichtig halten:

1. Eignung des Hundes

  • Größe: Nicht zu klein aber auch nicht zu groß (z.B. keine Dogge)
  • Rasse: Leichtführige und lernfreudige Hunde wie z.B. Retriever, Schäferhunde, Viszlar, Deutsch Draht-/Kurzhaar, diverse Mischlinge
  • Wesen: Menschenfreundlich, gegenüber anderen Hunden gut sozialisiert, unerschrocken, ausgeprägter Spiel- oder Futtertrieb
  • Alter: bis max. 3 Jahre
  • Sonstiges: Lauffreudig, geländegängig, lernwillig- und freudig

2. Eignung des Hundeführers

  • Teamfähigkeit
  • Ausreichend Zeit um an den Übungsstunden regelmäßig teilnehmen zu können, ca. 8 - 12 Std. pro Woche
  • Motivation, den Hund auch außerhalb der Trainingszeiten weiter auszubilden, z.B. Begleithundeprüfung
  • Gute Kondition
  • Freude an der Natur bei "Wind und Wetter"
  • Bereitschaft zur Weiterbildung
  • Eigenes Kfz und Führerschein

Da man sich kaum jemand vorab vorstellen kann, was dieses Hobby - die Rettungshundearbeit - überhaupt bedeutet, bietet die Rettungshundestaffel Frankfurt am Main Schnuppertrainings für Interessierte an.

 
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