Rettungshundeausbildung ist nicht eine außergewöhnliche Art des Hundesports, die ausschließlich aus Vergnügen besteht. Natürlich macht Rettungshundearbeit Spaß, außergewöhnlich viel Spaß, aber das letztendliche Ziel ist eben die Rettung von Menschen, die vermisst werden oder durch z.B. Gasexplosion oder Erdbeben verschüttet wurden.
Am Ende der Ausbildung steht eine große Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen:
- Vermisste Personen, die von Ihrem ausgebildeten Hund gefunden werden sollen.
- Besorgte Angehörige, die von Ihnen Hilfe erwarten.
- Verletzte, die von Ihnen versorgt werden müssen.
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Ab Juni haben wir eine Sommerpause für Schnuppertrainings. Sobald die
Herbsttermine feststehen, finden Sie diese wieder auf unserer Homepage.
Gerne setzen wir Sie auf die Mailingliste "Termine" - Sie werden
umgehend benachrichtigt, wenn die neuen Schnuppertrainings terminiert
sind.
Um Interessierten mit und ohne Hund die Möglichkeit zu bieten in die
Rettungshundearbeit hineinzuschnuppern, bietet die Rettungshundestaffel
Frankfurt am Main e.V. ein kostenloses Schnuppertraining an.
Sie werden an einem Sonntag von 10.00 bis ca. 14.30 Uhr am
Rettungshundetraining teilnehmen. Dabei erhalten Sie einen kleinen
Einblick in unsere Trainingsmethoden der positiven Bestärkung.
Nach dem Schnuppertraining ist eine Aufnahme in die einjährige Probezeit
möglich.
Selbstverständlich sind auch "angelernte" und ausgebildete Teams
herzlich willkommen.
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Das Herzstück der Rettungshundearbeit!
Der häufigste Einsatz der Rettungshunde (ca. 90%) ist die Suche nach vermissten Personen, zumeist in Waldgebieten. Der Hund wird dabei von seinem Hundeführer zum Stöbern durchs Gelände geschickt. Da die Hunde alle im Gebiet befindlichen Personen anzeigen, ist es nicht erforderlich ein Kleidungsstück der vermissten Person oder deren exakten Abgangspunkt verfügbar zu haben. Die Hunde stöbern ohne Leine und Halsband, tragen aber eine Rettungshundekenndecke mit Glocke und Blinklicht. Dadurch sind sie auch nachts leicht zu erkennen.
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Trümmersuche bedeutet die Suche verschütteter Personen in Trümmern.
Die Hunde werden dabei zur selbständigen Suche in Gebäude geschickt oder über eine Entfernung hinweg exakt zum Schadensobjekt gelenkt, so dass die Hundeführer/-innen die vertrümmerten Bereiche nicht betreten müssen.
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Mantrailing ist die Suche mit dem Hund nach einer bestimmten Person.
Der Hund wird dabei an der langen Leine geführt. Für die Aufnahme der Spur (nicht Fährte!) wird dem Hund ein Geruchsstoff der vermißten Person, z. B. ein Kleidungsstück, angeboten. Der Hund nimmt den Individualgeruch auf und verfolgt die Spur des gesuchten Menschen. Dadurch ist es möglich, auch innerhalb des Stadtgebietes zu arbeiten. Für den Hund spielt es dabei keine Rolle, ob sich in einer Einkaufszone Hunderte anderer Menschen aufhalten, da er ausschließlich nach einer bestimmten Person sucht.
Da wir immer wieder damit konfrontiert werden, dass beispielsweise demente Menschen vom Einkaufen nicht mehr nach Hause zurück kehren, haben wir uns entschieden, diese Ausbildungsrichtung aufzubauen.
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