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Eiskalt überprüft

pruefung.2016_12_03.jpg v.l.n.r. Marie Christin Kunz mit Hilda (RHS Wiesbaden), Daniel Meketzer mit Baily, Dr. Gisela Wittmer mit Tilly, Antonia Kraus geb. Ries ;) mit Akela, Alexander Kessler mit Wotan

Wiesbaden 04.12.2016 - Ein erfolgreiches Wochenende geht zu Ende. Auf dem Trümmergelände "Fort Biehler" absolvierten die vier angetretenen Teams ihre Wiederholungsprüfung Trümmer mit Erfolg. Ihre Einsatzfähigkeit für die Trümmersuche bestätigten für die Fachgruppe Rettungshunde Frankfurt die Teams Alexander Kessler mit Wotan, Daniel Meketzer mit Baily und die Tierärztin Dr. Gisela Wittmer mit Tilly, für die Rettungshundestaffel Wiesbaden Inken Budecker mit Atur. 

Frankfurt 03.12.2015  -  Prüfung Flächensuche im Flächengelände "Flughafenstraße" bei frostigen Temperaturen, ein wenig Sonne und so gut wie windstill. Schwierig für Hundenasen. Hochwindsucher sind darauf angewiesen, dass der Wind ihnen den Geruch der Person zuträgt. Bei diesen Bedingungen steigt die Wärme und damit der Geruch gerade nach oben, kühlt dann langsam ab und fällt wieder herunter. 4 Teams haben die Aufgabe gemeistert. Nächstes Jahr startet Antonia Kraus mit Akela in die Einsatzüberprüfung. Heute legten die beiden den Grundstein dazu. Sie liefen und bestanden die RH1. Gratulation an alle Teams!

Und ein herzliches Dankeschön an den Leistungsrichter Lothar Sinner und an alle Helfer! Für den Kaffee, den Tee, die Brötchen, die Suppe, die Fotos, die Organisation, das Liegen bis die Hunde kommen, die angenehme Atmosphäre und die fäire Prüfung. 

 
Hunde retten Menschenleben
zora2009_150b.jpg
Ein Rettungshunde-Team (Hund und HundeführerIn) ist in der Lage, unter Trümmern verschüttete Menschen in kurzer Zeit zu orten. Dadurch ist eine schnelle und gezielte Rettung der Opfer möglich. Eine weitere Aufgabe ist das Aufspüren von Vermißten in unübersichtlichem Gelände (Flächensuche). Letzeres ist der häufigste regionale Einsatzgrund. 
 
Mit großem Engagement können Hund und HundeführerIn in etwa zwei Jahren zum Rettungshunde-Team ausgebildet werden. Voraussetzung für die gute Zusammenarbeit Hund/Mensch ist ein vertrauensvolles Verhältnis. Nur so ist Teamarbeit erfolgreich, auch unter schwierigsten Bedingungen. Die Eignung zum Rettungshund wird in einer Prüfung festgestellt. Mit dem Bestehen der Hauptprüfung wird das Zertifikat "einsatzfähiges Rettungshundeteam" vergeben. Die Prüfungen werden von einem unabhängigen Sachverständigen abgenommen. Die Einsatzfähigkeit des Teams wird durch jährliche Wiederholungsprüfungen bestätigt.
weiter …
 
Grande Dame der Rettungshundearbeit ist tot
Zora - such und hilf
08.07.2016, 13:30 Uhr  -  Zora, die Grande dame der Rettungshundearbeit bricht zu ihrer letzten Suche auf.
 
Zora, die Deutsch Kurzhaar-Hündin des Fachgruppenleiters der Fachgruppe Rettungshunde der Feuerwehr Frankfurt, Christian Barthelmes, ist tot. 18 Jahre alt ist sie geworden. Ihr Leben hat sie der Rettungshundearbeit gewidmet. Bei jedem Einsatz gab sie alles. Wenn die anderen Hunde eine Pause brauchten, durchstöberte Zora auch die verbliebenen Flächen. In jedem Trümmereinsatz arbeitete sie mit vollem Einsatz, emsig wie eine Bergzeige und immer mit allerbester Nase.
 
Zora war ein Fundhund. Eingefangen von der Polizei am Frankfurter Berg. Zu dieser Zeit waren die Tierheime überfüllt, überfüllt mit Kampfhunden. So landete sie über den Umweg einer Wildtierauffangstation im Palmengarten und lief Christian Barthelmes über den Weg. Zora war sofort klar, dass sie ihr Leben mit ihm verbringen wird, es war Liebe auf den ersten Blick.
Zu dem Zeitpunkt war sie ca. 1,5 Jahre alt, hatte mindestens schon 1-2mal Junge und war wieder trächtig. Aber das stellte sich erst später heraus. Sie bekam 6 zauberhafte, reinrassige Deutsch Kurzhaar Welpen. Zora kannte und konnte nichts. Vermutlich wurde sie irgendwo im Dunkeln eingesperrt "gefangen" gehalten, mit dem Zweck der Hundewelpenproduktion. An die Welt "da draußen" hat Barthelmes sie langsam und mit unendlich viel Geduld gewöhnt, sie sozialisiert.
Zora - Grande Dame der Rettungshundearbeit
 
Die Rettungshundearbeit machte ihr sofort Spaß. Dafür gab die Jagdhündin bereitwillig ihre Jagdleidenschaft auf. Äsende Rehe ließ sie links liegen, um Menschen zu suchen und zu finden. Ihre Ausdauer war unendlich. Sie war ein Vorbild für alle. "An ihr mussten und müssen sich andere Rettungshunde und die, die es werden wollen, messen lassen", so Susanne Lietzow, Ausbildungsleiterin der Rettungshundestaffel. "Für mich war Zora der beste Rettungshund, den ich je gesehen habe. Zusammen mit Christian Barthelmes waren sie das Top Team der Staffel Frankfurt."
 
Ruhe in Frieden Zora. Wir werden dich nie vergessen. 
 

 
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